Mikrowelle Test – Übersicht und Vergleich 2018

Mikrowelle
Die Mikrowelle gehört zu den beliebtesten Haushaltsgeräten der Deutschen. Dabei ist das Gerät so einfach zu bedienen wie multifunktional einsetzbar. Ob zu Aufwärmen oder der vollständigen Zubereitung von Speisen. Aber auch zum Erhitzen von Heissgetränken und Suppen ist die Mikrowelle der perfekte Küchenhelfer, der in keinem Haushalt fehlen sollte.

Mikrowelle Test – Übersicht 2018

Portal oder Magazin Mikrowellen Test
Stiftung Warentest  Mikrowelle Test 08/2016
ÖKO Test  Mikrowelle Test 08/2016
ETM Testmagazin  Mikrowelle Test 03/2016
Haus & Garten Test  Mikrowelle Test 10/2017

Die Auflistung der Mikrowellen Testsieger und Tests zeigt eine Auswahl aktueller Tests und Bewertungen. Es kann jedoch keine Vollständigkeit aller auf dem Markt durchgeführten Mikrowelle Tests gewährleistet werden. Wir selbst haben ausdrücklich keinen Mikrowellen Test, sondern lediglich einen Vergleich verschiedener Produkte durchgeführt.

Die Mikrowelle als beliebter Haushaltshelfer

Die Mikrowelle gehört heute zu den beliebtesten und am weitesten verbreiteten Haushaltsgeräten in Deutschland. Ganze 73,3% der deutschen Privathaushalte besitzt bereits ein solches Gerät, welches es in den verschiedensten Ausstattungen und Sonderformen heute für nahezu jeden Anlass und jede Gebrauchsintensität gibt.

Ob als eigenständiges Elektrogerät zum Aufwärmen von Speisen, der Zubereitung ganzer Mahlzeiten oder als Ergänzung zum hauseigenen Backofen – Die Mikrowelle ist durch ihre einfache aber vielseitige Einsetzbarkeit zum unersetzbaren Helfer bei der Haushalts- und Küchenarbeit geworden.

Während viele von uns die Mikrowelle bereits wie selbstverständlich in den Alltag integrieren, kennen viele die Funktionsweise des elektronischen Gerätes nur im Ansatz. Fragen nach der Vorgehensweise der Erwärmung von Speisen oder den technischen Hintergründen, wie und warum die Mikrowelle so einfach und schnell funktioniert, können hier noch die wenigsten beantworten. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie daher alles zum Erwärmungs- und Kochvorgang bei Mikrowellen.

So erwärmt eine Mikrowelle

Wer bereits den Vorgang innerhalb einer Mikrowelle beobachtet oder sich das Gerät im Detail aus der Nähe angeschaut hat, dem fällt auf, dass man hierbei lange nach einer Heizplatte, Heizspirale oder einer ähnlichen Vorrichtung zur Erzeugung von Hitze sucht. Doch wie funktioniert die Wärmeerzeugung in einem solchen Gerät dann?

Die Antwort hört auf den Namen: Magnetrone.

Kurzfassung zum Vorgang der Erhitzung: Nachfolgend finden Sie eine ausführliche Erklärung auf chemischer und physikalischer Grundlage. Kurz gefasst sorgt die Strahlung in der Mikrowelle dafür, dass sich Wassermoleküle in Nahrung und Flüssigkeiten erhitzen. Diese Strahlen die Wärme dann an andere Moleküle und Bestandteile aus, wodurch die Lebensmittel in der Mikrowelle erwärmt werden.

Zerlegt man den Begriff Mikrowelle, der heute kaum noch hinterfragt wird und zweifelsohne für viele von uns nur als Bezeichnung des Küchengerätes steht, leitet sich diese eigentlich von der Bezeichnung mikroskopischer Wellenstrahlung ab. Diese Strahlung bildet auch die Voraussetzung dafür, dass die Mikrowelle Wärme erzeugt.

Jedes Nahrungsmittel oder jedes Getränk besteht zu einem bestimmten Anteil aus Wasser, genauer gesagt Wassermolekülen. Wer im Chemieunterricht gut aufgepasst hat, der weiß nun sofort, dass diese mit der Bezeichnung H2O beschrieben werden und aus zwei Wasserstoffatomen (H) und ein Sauerstoffatom (O) bestehen.

Im Zusammenhang mit Elektrizität sind diese Wassermoleküle allerdings unausgewogen, da das Sauerstoffatom die Elektronen stärker bindet als die Wasserstoffatome. Dementsprechend ist das Sauerstoffatom auch negativ geladen, während die Wasserstoffatome positiver Ladung entsprechen. Die Folge: In einem elektrischen Feld richten sich diese Wassermoleküle jeweils in ihre kongruente Anziehungsrichtung aus.

Und so funktionieren die Mikrowellenstrahlen

Mikrowellenstrahlen sind nichts anderes als elektromagnetische Wellen, die sich in einem Wechselfeld bewegen. Treffen die Mikrowellenstrahlen nun auf die Wassermoleküle, die sich nach ihrer Ladung ausrichten, kommt es zu einer Drehbewegung der Moleküle, die sich abwechselnd und gegenlaufend nach der positiven und negativen Ladung ausrichten.

Bei diesem Vorgang reiben die einzelnen Moleküle mit hoher Geschwindigkeit aneinander.

Das Ergebnis: Durch Reibung entsteht Wärme, die Nahrung oder Flüssigkeit erhitzt sich.

Dementsprechend funktioniert eine Mikrowelle nicht so, dass Sie durch Wärmeabgabe einen Abgleich der Temperatur im Essen oder Trinken erzeugt. Vielmehr beeinflusst die Strahlung der Mikrowelle die Wassermoleküle in der Form, dass sich diese Erhitzen und die Wärme auch an andere Moleküle und Bestandteile in den Lebensmitteln abgeben.

Daher erhitzen sich auch reine Flüssigkeiten in der Mikrowelle deutlich schneller als Mahlzeiten.

Die Funktionen von Mikrowellen

Durch die heutigen vor allem technischen Entwicklung verfügen die meisten Mikrowellen nicht mehr nur über die reine Aufwärm- oder Auftau-Funktion. Eine grundsätzliche Kategorisierung der Funktionsbereiche erfolgt in „Mikrowellen-Funktion“, „Grill-Funktion“ und  „Heiß- und Umluft-Funktion“.

Direkt am Gerät lassen sich die jeweiligen Funktionen dann über eine Symbolkennzeichnung unterscheiden, die eine Schnellauswahl der Einstellungsmöglichkeiten gewährleistet.

1. Die Mikrowellen Funktion

Die Mikrowellen-Funktion erfolgt mittels der zuvor beschrieben Mikrowellenstrahlung. Hier kommt keine direkte Wärmequelle wie eine Heizspirale zum Einsatz.

Anwendung: Zum Aufwärmen oder Auftauen von Mahlzeiten, Suppen oder der Zubereitung von Heißgetränken.

Symbolkennzeichnung: Zwei oder drei wellenförmige Linien in einem Quadrat oder Rechteck.

2. Die Grill-Funktion

Die Grillfunktion einer Mikrowelle sorgt dafür, dass vor allem Fleisch und Fisch kross und geröstet zubereitet werden können. Auch die Entwicklung der entsprechenden Röstaromen kann so durch eine Mikrowelle erreicht werden. Im Vergleich zur Mikrowellen-Funktion kommt es bei der Grill-Funktion allerdings tatsächlich zu einer direkten Wärmeeinwirkung, indem Hitze durch eine Heizspirale oder -platte ausgestrahlt wird.

Anwendung: Zum Grillen von Lebensmitteln, auch in Kombination mit der Mikrowellen-Funktion.

Symbolkennzeichnung: Drei oder vier Dreiecke in einem Quadrat oder Rechteck.

3. Die Heiß- und Umluft-Funktion

Was viele bisher nur aus dem Backofen kannten, findet sich heute auch in speziell entwickelten Mikrowellen wieder. Die Heiß- und Umluft-Funktion sorgt dafür, dass die Lebensmittel durch eine Luftzirkulation während des Garens von allen Seiten gleichmäßig beeinflusst werden. Auch die Bräunung von Fisch und Fleisch sowie anderen Lebensmittel kann dadurch gleichmäßiger erreicht werden.

Anwendung: Bei der Zubereitung aller Lebensmittel, auch Geräten mit Pizzafunktion.

Symbolkennzeichnung: Ein Ventilator in einem Quadrat oder Rechteck.

Die Arten der Mikrowelle

Die Auswahl an herkömmlichen Mikrowellen ist heute bereits so umfangreich, dass eine Übersicht durch den einzelnen Verwender oder Interessenten kaum noch möglich ist. Durch die technischen und technologischen Entwicklungen der letzten Jahren haben sich aber auch einige Arten der Mikrowelle entwickelt, die über die einfache Aufwärm-Funktion bisheriger Mikrowellenherde hinaus geht.

Zu den heutigen Arten zählen dabei Mikrowellen…

  • …aus Edelstahl
  • …zum Einbau
  • …zum Unterbau
  • …mit Grill
  • …mit Dampfgarer
  • …mit Backofen
  • …Mini.

Häufig verfügen einzelne Mikrowellen über kombinierte Funktionen, bei denen sich die Mikrowellen-Funktion mit der Grill-Funktion und/oder der Heiß- und Umluft-Funktion des Gerätes kombinieren.

Durch den kombinierten Einsatz von Grill- und Mikrowellen-Funktion kann so eine gleichmäßige Röstung und Garung bei gleichzeitiger Energieersparnis etwa 40% erreicht werden.

1. Die Edelstahl Mikrowelle

Eine Mikrowelle aus Edelstahl zeichnet sich vor allem durch ihre Materialverwendung an der Aussenhaut aus. Meist ist dieses Modell als freistehendes Gerät so beliebt, da es einen hochwertigen Eindruck im Gesamtbild der Küchenzeile vermittelt. Aber auch als Ein- oder Unterbau-Gerät kann die Edelstahl Mikrowelle genutzt werden, welche dabei auch mit einer Spülmaschine oder dem Kühlschrank im gleichen Design harmoniert.

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2. Die Einbau Mikrowelle

Die Einbau Mikrowelle wird vollständig in eine Küchenzeile integriert, ähnelt damit der Konstruktion der Einbau Spülmaschinen. Beim Kauf eines solchen Gerätes ist vor allem die Ausmessung der Küchennische entscheidend, um das passende Modell im Vergleich zu finden. Denn neben den Stammmaßen verfügen die Einbau-Mikrowellen meist noch über eine Umrahmung, welche den sicheren Halt des Gerätes in der Küchenfront gewährleistet.

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3. Die Unterbau Mikrowelle

Die Unterbau Mikrowellen unterscheiden sich von den Einbau-Modellen insoweit, als das sie nicht vollständig in die Küchenfront integriert werden. Unterbau-Geräte werden meist innerhalb es Küchenschrankes oder hinter einer Tür versteckt eingehängt. Sie verfügen also über einen feststehenden Platz in der Küchenzeile, können bei Bedarf jedoch einfach aus ihrer Verankerung herausgenommen und je nach Modell auch als freistehende Mikrowelle genutzt werden.

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4. Mikrowellen mit Grill

Die Grillfunktion erweitert die Anwendungsbereiche der Mikrowelle entscheidend. Denn neben dem Aufwärmen und Auftauen von Speisen lassen sich damit auch ganze Mahlzeiten von Grund auf zubereiten. In Kombination mit der Mikrowellen-Funktion kann ein Gerät mit Grill gleichzeitig bis zu 40% der Energie sparen, da die Röstung und Garung von Fisch und Fleisch parallel erfolgen.

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5. Mikrowellen mit Dampfgarer

Bei der Mikrowelle mit Dampfgarer handelt es sich um eine spezielle Sonderform, die über die Zugabe von heißem Dampf eine schonende Garung der Lebensmittel ermöglicht. Viele dieser Mikrowellen-Arten verfügen meist auch über eine Heißluft-, in jedem Falle aber über eine Mikrowellen-Funktion zum Auftauen und Aufwärmen von Speisen.

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6. Mikrowellen mit Backofen

Bei einer Mikrowelle mit Backofen handelt es sich um ein voll ausgestattetes Gerät, welches meist über sämtliche Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten gängiger Mikrowellenherde verfügt. Dazu zählen dann die Grill- und Heißluft-Funktion sowie die Oberhitze und Unterhitze. Geräte mit Backofen werden daher meist auch als Einbau-Geräte konzipiert.

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7. Mini Mikrowelle

Mini Mikrowellen oder auch kleine Mikrowellen zeichnen sich vor allem durch ihre Größe aus. Sie werden entweder in Küchenzeilen mit geringem Platzangebot, als Unter- oder Einbau-Mikrowelle oder als Installation in Wohnmobilen installiert. Die Mini Mikrowelle besitzt dabei meist ausschließlich eine Mikrowellen-Funktion. Grill, Backofen oder gar Dampfgarer werden bei den Mini Mikrowellen hingegen nicht verbaut, um die kompakte Größe und auch einen günstigen Anschaffungspreis zu realisieren.

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Die Leistungsmerkmale einer Mikrowelle

Wer heute auf der Suche nach einer geeigneten Mikrowelle ist, der sollte sich zunächst mit den einzelnen Leistungsmerkmalen einer Mikrowelle vertraut machen. Hier erfahren Sie, welche Eigenschaften leistungsstarke Mikrowellen ausmachen und an welchen Richtwerten Sie sich orientieren können, wenn Sie ein solches Gerät auch für Ihren Haushalt einsetzen möchten.

Der Garraum

Der Garraum einer Mikrowelle beschreibt das Innenvolumen des, also quasi das Platzangebot. Je größer der Garraum eines Mikrowellenherdes ist, desto größere Mengen an Speisen oder Flüssigkeiten kann das Gerät pro Durchlauf erhitzen.

Der Garraum variiert jedoch je nach Anwendungsgebiet und Art der Nutzung. Viele Mikrowellen mit Grill- oder Umluft-Funktion nutzen beispielsweise einen Telleraufsatz, der die Lebensmittel vom Boden anhebt und somit eine Rundum-Garung ermöglicht.

Auf der anderen Seite gilt jedoch: Je größer der Garraum, desto mehr Platz nimmt auch die gesamte Mikrowelle in der Küche in Anspruch. Gleichzeitig erhöht sich mit der Menge an Speisen oder Flüssigkeiten auch die Dauer, bis diese vollständig von allen Seiten und auch im Inneren gleichmäßig erhitzt ist.

Richtwert für den Garraum: Mindestens 17, bestenfalls über 20 Liter Garraum.

Info: Je nach Mikrowellen-Modell muss vom Garraum noch die benötigte Fläche und Höhe des Drehtellers abgezogen werden. Die Garraumhöhe beschreibt dann den effektiven Nutzinhalt, der mit einer Mikrowelle erwärmt werden kann. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Gerätes daher auf eben diese Bezeichnung zur Einschätzung des Nutzraumes.

Der Drehteller

Der Drehteller bietet einen Aufsatz im Inneren der Mikrowelle, der das gleichmäßige Erhitzen von Speisen und (Heiß-)Getränken ermöglicht. Ein wichtiges Leistungsmerkmal moderner Mikrowellen ist, dass dieser Drehteller herausnehmbar ist.

Einige Mikrowellen mit Grillfunktion verfügen im Lieferumfang ebenfalls über einen Grillrost. Der bietet die Möglichkeit, Fleisch, Fisch oder Gemüse erhöht im Garraum aufzustellen und somit deutlich gleichmäßiger zu rösten.

Die Größe des Drehtellers hängt allerdings nur mit der Größe des Garraums zusammen.

Richtwert zum Drehteller: Sollte herausnehmbar sein, bei Grill-Geräten außerdem durch Grillrost zu ergänzen.

Die Wattleistung

Entgegen vieler Annahmen sagt die Wattleistung einer Mikrowellen nicht automatisch und alleine etwas über die tatsächliche Leistungsfähigkeit des Gerätes aus. Auch die Materialverwendung im Inneren des Gerätes, das verwendete Gefäß der zu erhitzenden Lebensmittel sowie die eingestellte Mikrowellen-Funktion wirken sich auf die Intensität und Geschwindigkeit des Erhitzens aus.

Auf der anderen Seite steht die Wattleistung aber auch für den Stromverbrauch einer Mikrowelle. Denn je höher die Leistungsfähigkeit ist, desto höher steifen auch die Betriebskosten des Gerätes während der Verwendung.

Im Vergleich der Mikrowellen liegt zwischen 700 und 1.200 Watt. Modelle ohne Grill- und Heißluft-Funktion benötigen für ihren betrieb natürlich weniger Leistung, als Geräte mit diesen Funktionen.

Richtwert für Wattleistung: Mindestens 800 Watt sollte die Mikrowelle leisten können.

Die Leistungsstufen

Um die Leistung der Mikrowelle manuell an den jeweilig angestrebten Garungsgrad sowie die Konsistenz und Empfindlichkeit des Lebensmittels anpassen zu können, sollte das Gerät über eine Auswahl an Leistungsstufen verfügen.

Meist beginnen diese Leistungsstufen bereits bei einer Wattleistung von 100 oder weniger Watt und reichen in 4 bis 9 Schritten bis hin zur maximalen Wattleistung.

Richtwert für Leistungsstufen: Je mehr Leistungsstufen, desto präzisere Aussteuerung möglich.

Info: Leistungsstufen unterscheiden sich nochmals zu den Automatikprogrammen der Mikrowelle. Häufig werden beide Begriffe synonym verwendet, was schnell zu Verwirrungen führen kann.

Das Eigengewicht

Zwar handelt es sich beim Eigengewicht einer Mikrowelle nicht um einen wesentlich entscheidenden Kauffaktor. Jedoch dient auch dieses Leistungsmerkmal dazu, ein Gerät vollständig zu bewerten.

Das Eigengewicht spielt des Weiteren vor allem bei Unterbau Mikrowellen eine Rolle. Denn diese werden meist an der Oberseite in einen Schrank oder die Küchenzeile eingehängt und würden durch ein hohes Eigengewicht zu einer Überlastung der Schrankkonstruktion führen.

Im Durchschnitt des Vergleichs liegt das Eigengewicht einer Mikrowelle bei rund 12 kg. Daran können Sie sich auch beim Kauf des Gerätes orientieren.

Richtwert Eigengewicht: Das Gewicht der Mikrowelle sollte besonders bei Unterbau-Modellen bei 12 oder weniger kg liegen.

Die Automatikprogramme

Automatikprogramme bilden ein entscheidendes Leistungsmerkmal moderner Mikrowellen. Denn sie bieten dem Verwender die Möglichkeit, mit einem einzigen Knopfdruck die optimale Gar- oder Grilldauer für die Zubereitung von Lebensmitteln einzustellen.

Meist wird hierbei in Programme für Fleisch, Fisch oder Brot, genauso wie Gemüse oder Heißgetränke unterschieden.

Je nach Modell müssen Sie dann nur noch das Gewicht der jeweiligen Portion eingeben. Einige Mikrowellen verfügen hingegen sogar über entsprechende Sensoren, die das Gewicht der Lebensmittel oder Getränke automatisch registriert und hinterlegt.

Richtwert Automatikprogramme: Je mehr Automatikprogramme, desto besser.

Die Memoryfunktion

Die Memoryfunktion einer Mikrowelle hilft Ihnen dabei, individuelle Einstellungen für die Zubereitung einer bestimmten Speise zu speichern. Egal ob Dauer oder Wattleistung, aber auch die Funktion (Grill, Umluft, etc.) kann über die Memoryfunktion je nach Mikrowellen-Modell gespeichert werden.

Durch die Memoryfunktion sparen Sie sich jedes Mal Zeit bei der Einstellung des Gerätes. Außerdem erreichen Sie dadurch bei jeder Nutzung das gleiche Gar- oder Röstungsergebnis.

Richtwert Memoryfunktion: Je mehr Speicherplätze die Mikrowelle bietet, desto besser.

Die Zeitschaltautomatik

Die Zeitschaltautomatik einer Mikrowelle stellt in gewissem Maße eine Auto-Start-Funktion dar. Hier können Sie eine beliebige Uhrzeit vorprogrammieren, zu der die Maschine automatisch mit dem vorgewählten Programm startet.

Die Zeitschaltautomatik kann besonders dann hilfreich sein, wenn Sie Ihr tägliches Mittag- oder Abendessen zu einem festen Zeitpunkt aufwärmen, gleichzeitig aber Zeit bei der Zubereitung und Einstellung sparen müssen. Mit diesem Leistungsmerkmal der Mikrowelle erfolgt das Aufwärmen von Speisen und Getränken automatisch getimet.

Richtwert Zeitschaltautomatik: Eine nützliche Funktion zur Zeitersparnis.

Der Kurzzeitwecker

Um bei der aufwendigen Zubereitung komplizierter oder empfindlicher Speisen immer die volle Kontrolle über den Garprozess zu behalten, hilft Ihnen der Einsatz eines Kurzzeitweckers. Dieser klingelt zu einem vorgewählten Zeitpunkt auch während eines laufenden Programms.

Ein Kurzzeitwecker kann Sie an der Mikrowelle so z.B. daran erinnern, Speisen zu wenden oder umzurühren, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erreichen.

Richtwert Kurzzeitwecker: Hilfreich, um die volle Kontrolle beim Aufwärmen und Kochen zu behalten.

Die Schnellstart-Funktion

Sie wollen nur schnell Ihr Mittagessen oder eine Tasse Tee aufheizen? Mit der Schnellstark-Funktion ist genau das möglich. Durch einen extra Knopf können sie mit einem Klick den Start der Mikrowelle in Gang setzen, die dann für etwa 60 Sekunden unter voller Leistung wärmt.

Eine solche Schnellstark-Funktion ist vor allem bei häufiger Verwendung, z.B. im Büro, nützlich. Auch für unkomplizierte Speisen und Getränke ist sie hilfreich, da die Funktion per Knopfdruck Zeit spart.

Richtwert Schnellstart-Funktion: Eine hilfreiche Zusatzfunktion für die häufige Nutzung.

Die Sensoren der Mikrowelle

Abschließendes funktionelles Leistungsmerkmal sind die Sensoren, über die einige Mikrowellen heute verfügen. Dabei handelt es sch sowohl um Gewichtssensoren, als auch um Feuchtigkeitssensoren.

Bei der Zubereitung von Speisen dienen diese besondere in Verbindung mit den Automatikprogrammen dazu, den Zustand von Fisch, Fleisch oder Gemüse automatisch beurteilen zu können. Durch die Analyse der Wassermoleküle kann auch die durchgehende Kontrolle der Temperatur innerhalb und außerhalb der Lebensmittel sensorisch eingeschätzt werden.

Richtwert Mikrowellen-Sensoren: Sie helfen dabei, ein deutlich präziseres Garergebnis zu erzielen.

Die Sicherheit der Mikrowelle

Neben den technischen und funktionellen Eigenschaften zählt aber auch die Sicherheit im Umgang mit der Mikrowelle zu den entscheidenen Kaufkriterien. 

1. Die Kindersicherung

Die Kindersicherung ist wie auch bei anderen Haushaltsgeräten so wichtig, da sie unachtsame Kinder beim Spielen vor Verletzungen schützen kann.

Bei der Mikrowelle handelt es sich dabei z.B. um eine Tastenkombination oder einen versteckten Knopf, der zur Öffnung der Mikrowelle gedrückt werden muss. So wird die Aktivierung des Elektrogerätes durch das Kind verhindert, wodurch es zu einer deutlichen Reduzierung der Verletzungsgefahr im Haushalt kommt.

Info: Auch eine Kindersicherung kann das Verletzungsrisiko im Umgang mit einer Mikrowelle nicht vollständig ausschließen. Haben Sie daher das Kind oder die Kinder immer im Auge. Insbesondere in der Küche stellen nämlich auch Messer und andere Utensilien ein erhöhtes Risiko dar.

2. Die Abschaltautomatik (Sicherheitsabschaltung)

Die Abschaltautomatik verhindert das unkontrollierte Erhitzen einer Mikrowelle. Durch eine vorherige Programmierung und Aktivierung sorgt diese Sicherheitsabschaltung dafür, dass das Gerät nur bis zu einer bestimmten Temperatur und Dauer heizen darf und kann.

Die Abschaltautomatik steht somit in direktem Zusammenhang mit den Sensoren der Mikrowelle, welche Veränderungen in der Temperatur oder Feuchtigkeit im Inneren registrieren.

Damit ist auch die Abschaltautomatik der Mikrowelle ein zusätzliches Leistungsmerkmal der Sicherheit, welches Sie als Kriterium für den Kauf Ihres Gerätes einbeziehen können und sollten.

Mikrowelle Test – Übersicht und Vergleich 2018
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